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SCHLAG Künstleragentur | News
Archiv

ZAPPELPHILIPP mit Bibiana Beglau in der Hauptrolle

Am 05.12.12 zeigt das Erste um 20:15 Uhr den berührenden Fernsehfilm ZAPPELPHILIPP mit Bibiana Beglau in der Hauptrolle

ZAPPELPHILIPP mit Bibiana Beglau in der Hauptrolle
Foto© BR/ Kerstin Stelter

Am 05.12.12 zeigt das Erste um 20:15 Uhr den berührenden Fernsehfilm ZAPPELPHILIPP mit Bibiana Beglau in der Hauptrolle als 'Hannah Winter', eine Lehrerin, die an die Grenzen des (Schul-)Systems kommt.

Trailer

Inhalt:

Als eines Tages der neunjährige Fabian Haas (Anton Wempner) neu in ihre Klasse kommt, sprengt der Junge durch sein lebendiges Temperament nicht nur Hannahs Unterricht, sondern wird auch schnell zu einer Belastung für die Klassengemeinschaft. Die junge Lehrerin findet sich an der Grenze ihrer Leistungsfähigkeit und in einem persönlichen Konflikt: Einerseits ist es ihr wichtig, dass auch anspruchsvolle und schwierige Kinder in ihrem Unterricht Platz finden, andererseits ist sie auch den anderen Schülern, den Eltern und dem Kollegium verpflichtet, für einen reibungslosen Ablauf des Unterrichts zu sorgen. Einen Problemschüler mit ADHS in ihre Klasse zu integrieren und ihm Medikamente zu ersparen, wird für sie zu einem sozialen Balanceakt. Der Druck von allen Seiten wächst und lässt Fabian, der überall außer bei Hannah aneckt, zum "Problemkind" werden. Immer deutlicher wird an die engagierte Lehrerin und Fabians Mutter (Andrea Wenzl) die Forderung herangetragen, Fabian untersuchen und seine Eigenart mit Psychopharmaka behandeln zu lassen. Eine schwere Entscheidung über das Schicksal eines Kindes in einer von Leistungsdruck geprägten Gesellschaft.

Pressestimmen:

Berliner Morgenpost:

"Einen lebensklügeren Film hat man schon lang nicht mehr gesehen." ganzen Artikel lesen

Spiegel Online:

"Der beste Film über das System Schule seit Lars Kraumes Hauptschuldrama Guten Morgen, Herr Grothe." ganzen Artikel lesen

Süddeutsche Zeitung:

"Wer Bibiana Beglau begegnet sollte hellwach sein. Auf alles gefasst. Sie ist ungeheuer präsent, von der ersten Minute an [...] Es kommt nicht so oft vor, dass sich ein deutscher Fernsehspielfilm so intensiv mit einem gesellschaftlichen Thema befasst, das in keines der üblichen Genres passt."

Kölner Stadtanzeiger:

"Zappelphilipp ist ein großartiger Film, gerade weil er uns mit nichts belehren will." ganzen Artikel lesen

Fernsehkritiker Rainer Tittelbach: 

"Wen das Thema von 'Zappelphilipp' wenig interessiert, wen das Milieu eher unangenehm berührt – der könnte dennoch fasziniert sein von diesem hoch sinnlichen Film und von dieser Frau ohne Schutzmembran." ganzen Artikel lesen

Focus 49/12:

"Bibiana Beglau: Sie ist eine Meisterin des feinen Spiels. Die Kritiker sind regelmäßig begeistert."

ZAPPELPHILIPP (Produktion: Neuen Schönhauser Filmproduktion) wurde des Weiteren als Wettbewerbsbeitrag zum 26. Festival international des Programmes Audiovisuels (FIPA) eingeladen. Das Festival findet vom 22.01.-27.01.13 in Biarritz statt und gilt weltweit als das wichtigste Festival für anspruchsvolles Fernsehen. 

Infos & Pressematerialien zum Film

Ronald Kukulies in BITTERE KIRSCHEN im Kino

BITTERE KIRSCHEN (Regie: Didi Danquart) mit Ronald Kukulies & Wolfram Koch ist läuft aktuell in den deutschen Kinos

Ronald Kukulies in BITTERE KIRSCHEN im Kino
Foto© Filmlichter (Barnsteiner)

Der Kinospielfilm (Regie: Didi Danquart) nach dem Roman "Lenas Liebe" von Judith Kuckart mit Ronald Kukulies & Wolfram Koch feierte bei den Hofer Filmtagen 2011 Premiere.

Foto© Filmlichter (Barnsteiner)
Foto© Filmlichter (Barnsteiner)

>> Trailer

>> Inhalt:

Gerade hat die Schauspielerin Lena erfahren, dass sie in ihrem Alter am Theater nicht mehr erwünscht ist. Dann ereilt sie die Nachricht vom Tod ihrer Mutter, der sie jahrelang den Rücken zukehrte. Nach der einsamen Beerdigung, bei der Julius, dem heimlichen Verehrer der Verstorbenen, als einziger Gast erscheint, beschließt sie nach Schlesien zu fahren - als Flucht vor und Suche nach sich selbst. Julius reist ihr nach und bricht, zusammen mit dem amtsmüden Priester Richard, von Auschwitz auf in die Vergangenheit, die frühere Heimat, die ferne Jugend ... (Quelle: kino.de)

Foto© Filmlichter (Barnsteiner)
Foto© Filmlichter (Barnsteiner)

Top Quote: MORD MIT AUSSICHT mit Caroline Peters

Die ersten Folgen der zweiten Staffel MORD MIT AUSSICHT starteten auf Anhieb mit einer Top Quote.

Top Quote: MORD MIT AUSSICHT mit Caroline Peters
Foto© ARD

Die ersten Folgen der zweiten Staffel MORD MIT AUSSICHT starteten auf Anhieb mit einer Top Quote. Auch am gestrigen Abend sicherte sich die ARD Serie mit der Folge SAFTLADEN (Regie: Christoph Schnee) den Tagessieg mit 5,79 Mio. Zuschauern (MA: 18,1Prozent).

Inhalt:

Nachdem Kriminalkommissarin Sophie Haas (Caroline Peters) in der ersten Staffel gegen ihren Willen in das verschlafene Eifelnest Hengasch versetzt wurde, könnte sie zu Beginn der zweiten Staffel eigentlich zwischen Köln und der Eifel wählen – wäre da nicht ihr Vater Hannes, der sich nach einem Herzinfarkt schnelle Genesung von der guten Eifler Landluft und, nicht zuletzt, auch von Heike Schäffers Fürsorge verspricht. So wird Sophie, der der Schrecken noch in den Knochen sitzt, die Entscheidung abgenommen. Denn selbstverständlich will sie in dieser Phase in der Nähe ihres Vaters sein. (Quelle: daserste.de)

Interview Caroline Peters

Website DasErste

DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN mit Anna Fischer im Wettbewerb von San Sebastian

Barbara Albert wird mit ihrem neuen Film DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN mit Anna Fischer in der Hauptrolle im Wettbewerb des renommierten Filmfestivals von San Sebastian (21.09.-29.09.12) vertreten sein.

DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN mit Anna Fischer im Wettbewerb von San Sebastian

Barbara Albert wird mit ihrem neuen Film DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN mit Anna Fischer in der Hauptrolle im Wettbewerb (Official Selection) des renommierten Filmfestivals von San Sebastian (21.09.-29.09.12) vertreten sein.

Inhalt:

DIE LEBENDEN UND DIE TOTEN erzählt die Geschichte der jungen Sita (Anna Fischer), deren persönliche Reise nicht nur in die belastende Vergangenheit ihrer eigenen Familie führt, sondern auch in die Abgründe der europäischen Gesellschaft heute, wie den Produktionsnotizen zu entnehmen ist. Der Film über Heimatlosigkeit und Selbstfindung, über Hoffnung und Verantwortung macht sowohl in Berlin und Wien als auch in Warschau und Rumänien Station. (Quelle: komplizenfilm.de)

Filmvorführungen:

25.09.12 um 09:00 Uhr - Teatro Victoria Eugenia um 16:00 Uhr - Kursaal, 1 und um 18:00 Uhr - Principe, 3

27.09.12 um 16:00 Uhr Antiguo Berri, 2

Kritiken "MANN O MANN - DIE MIDLIFE-CRISIS-REVUE" mit Max Gertsch

Das Stück von Tilmann von Blomberg und Bärbel Arenz feierte Mitte Juli Premiere

Kritiken "MANN O MANN - DIE MIDLIFE-CRISIS-REVUE" mit Max Gertsch
Foto© Jeanne Degraa

Das Stück MANN O MANN - DIE MIDLIFE-CRISIS-REVUE (Regie: Katja Wolff) mit Max Gertsch feierte am 10.07.12 Premiere am St. Pauli Theater Hamburg.

Zum Stück:

Seit 2010 begeistert "Heiße Zeiten" das Publikum im St. Pauli Theater. Die Wechseljahre-Revue hat bei ausverkauften Gastspielen u. a. in Zürich, Düsseldorf, Bern mehr als 200.000 Zuschauer(innen) in Wallung gebracht. Das komödiantische und musikalische Feuerwerk erzählt von vier Frauen in der Krise. Nun zeigen die Autoren von "Heiße Zeiten“, dass auch Männer ihre Probleme mit dem Altern haben. Diese vier Prachtkerle, die unterschiedlicher nicht sein könnten, sind sozusagen "dann mal weg"...

Da die vier Männer auf dem Jakobsweg ihre Orientierung verloren haben, sind sie gezwungen, eine Nacht mitten in der spanischen Pampa gemeinsam zu verbringen. Der Mann, das unbekannte Wesen, das sich nie öffnet, überwindet in dieser Situation seine Urinstinkte und Hemmungen - so auch unsere vier Helden. Am Lagerfeuer teilen sie plötzlich ihre Ängste, Hoffnungen und Träume mit. Egal ob es um Beziehungsstress, Haarausfall oder Erektionsprobleme geht – kein Thema der Midlife-Crisis wird ausgespart. (Quelle: mannomann-revue.de)

Pressestimmen:

Hamburger Morgenpost, 12.07.12:

"Rundum gelungene Show: Die Midlife-Crisis-Revue "Mann o Mann" feiert eine umjubelte Premiere. Toll ist das, spritzig und witzig!"

Die Welt:

"Zwischen Alphatier-Gehabe und dem Zustand heulenden Elends ist reichlich Platz für Selbstironie und komisch aufbereitete Klischees."

Hamburger Abendblatt, 12.07.12:

"Max Gertsch ist als Lehrer ein ständiger Besserwisser in hässlichen Dreiviertelhosen und Allzweckweste, eine arme Wurst, dessen Frau gestorben ist und der doch nie nachlassen kann, seine Mitmenschen zu belehren. Ein typischer Wutbürger, der immer was zu meckern hat."

Morgenpost, 15.07.12:

"[...] mögen die pointierten Dialoge und herrlich umgetexteten Ohrwürmer auch vor keiner Zuspitzung männlicher Marotten haltmachen – es gelingen auch immer wieder wunderbar nachdenkliche, berührende Momente."

suitel01.de - Das Netzwerk der Autoren, 11.07.12:

"So erfrischend kann die Midlife-Crisis sein. Mann o Mann - Die Midlife-Crisis-Revue feierte im St Pauli Theater eine furiose Premiere. Witzig Lieder und schräge Typen. Dem Publikum gefällt es. Regisseurin Katja Wolff sorgt dafür, dass dem Affen kräftig Zucker gegeben wird. Sie arbeitet die Figuren so gekonnt heraus, dass vor allen Dingen das weibliche Publikum beschließt: Ja, die Typen kenn ich irgendwie alle während den Herren der Schöpfung auf humorvolle Weise der Spiegel vorgehalten wird. Die Songs sind natürlich auch hier, wie bei jedem Liederabend, die halbe Miete. Hier haben sich Tilmann von Blomberg, Bärbel Arenz und ihr Arrangeur Carsten Gerlitz für ihre Kontrafakturen neben Hits von Harry Belafonte, Cat Stevens und den Beach Boys auch deutsche Volkslieder vorgenommen. Dabei ist den vier Darstellern der Spaß an der Produktion deutlich anzusehen ..."

thatsMusical Verlagsgesellschaft, 19.07.12:

"sehenswerter, gelungener Abend, der nicht einen Moment lang an der Qualität von Darstellern und Band zweifeln lässt."

Bild am Sonntag, 11.07.12:

"Die männlichen Revue-Gäste waren die, die am Ende am lautesten klatschten"

Bibiana Beglau gewinnt Kurt Meisel-Preis

Bibiana Beglau hat den diesjährigen Kurt Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten

Bibiana Beglau gewinnt Kurt Meisel-Preis
Foto© Joachim Baldauf

Bibiana Beglau hat den diesjährigen Kurt Meisel-Preis in Anerkennung ihrer großen Schauspielkunst am Residenztheater erhalten

Die Mitglieder des Vereins der Freunde des Residenztheaters würdigen damit ihre schauspielerischen Leistungen. Sie spielt die 'Petra von Kant' in Martin Kušejs Inszenierung DIE BITTEREN TRÄNEN DER PETRA VON KANT von Rainer Werner Fassbinder im Marstall und ist in drei Rollen als 'Dem Merkl Franz seine Erna', 'Schürzinger' und 'Rosa' in Frank Castorfs Inszenierung KASIMIR UND KAROLINE von Ödön von Horvath im Residenztheater. Zudem begeistert die Schauspielerin das Münchner Publikum mit dem konzertantem Hörstück PERRUDJA, bei dem sie die kraftvolle, sinnliche Sprache des Dichters Hans Henny Jahnn, auf die experimentelle Musik des Hamburger Komponisten Michael Maierhof treffen lässt.

Der Kurt-Meisel-Preis wird jährlich von den Mitgliedern des Vereins der Freunde des Bayerischen Staatsschauspiels vergeben. Preisgeld und Urkunde wurden in einer öffentlichen Theatermatinee im Residenztheater am Sonntag, den 08.07.12 um 12.00 Uhr überreicht. (Quelle: jozo pr)

Mehr über Bibiana Beglaus Arbeit am Residenztheater 

Kritiken // GLAUBE LIEBE HOFFNUNG mit Bettina Stucky & Thomas Wodianka

Im Rahmen der Wiener Festwochen feierte das Stück von Ödön v. Horváth und Lukas Kristl, unter der Regie von Christoph Marthaler am 13.06.12 Premiere an der Volksbühne Berlin

Kritiken // GLAUBE LIEBE HOFFNUNG mit Bettina Stucky & Thomas Wodianka
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Im Rahmen der Wiener Festwochen feierte das Stück von Ödön v. Horváth und Lukas Kristl, unter der Regie von Christoph Marthaler am 13.06.12 Premiere an der Volksbühne Berlin. Es ist eine Koproduktion mit den Wiener Festwochen, dem Schauspielhaus Zürich, dem Théâtre National de l'Odéon, Paris und dem Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg.

Foto© Katja Kuhl
Foto© Katja Kuhl

>> zum Stück:

"Christoph Marthaler inszeniert Ödön von Horváths Glaube Liebe Hoffnung, ein Stück über eine junge Frau, die durch die Wirtschaftskrise der dreißiger Jahre in die Verzweiflung und schließlich in den Tod getrieben wird. Der gegenwärtige Finanzcrash ist zwar vielleicht anders, bringt aber ähnliche Erfahrungen und Schicksale hervor." (Quelle: Wiener Festwochen)

>> Pressestimmen:

Deutschlandfunk von Sven Ricklefs, 14.06.12:

"Marthaler zeige, was für ein starkes und zugleich monströses Stück das sei: dieses 'Glaube Liebe Hoffnung' [...]"

Die Presse von Norbert Mayer, 14.6.12:

"Die Hülle zeigt Horváths Haltbarkeit, die Fülle zeigt, dass der Regisseur sein bewährtes Rezept der Marthalerei beherrscht, egal, welches Hochamt er gerade zelebriert. Marthalers Team zähle zu den Besten in kleinen Gesten. Am stärksten ist das Ensemble beim sattsam bekannten Musizieren, da werden Bach und Berg und Lehár faschiert zum großen Schweizer Ragout [...]."

taz von Uwe Mattheis, 15.06.12:

"Aus Horváths Sätzen habe Marthaler noch das letzte psychologische Bindemittel entfernt. Wirtschaft als irrationaler Selbstzweck und gesellschaftliche Repression bringen nur noch Zombies hervor. Ein großartiges Ensemble werfe die Sätze ohne menschelnde Verstellung geradewegs auf die Bühne, wo sie auf halbem Weg unversöhnt ausklängen."

Standard von Ronald Pohl, 14.06.12:

"Meisterinszenierung [...] Mitten im tiefsten Frieden sind diese Menschen - Elisabeths natürliche Kontrahenten - bis an die Zähne bewaffnet. Sie stecken in zerknitterten Adenauer-Anzügen und Arbeitskitteln. Sie blicken pikiert und sprechen die Horváth-Sentenzen, diese Zeugnisse unendlicher Dummheit, wie abschließende Werturteile.

Quoten-Tagessieg MUTTER MUSS WEG mit Karoline Eichhorn

"[...] der beste Film des Jahres" (Süddeutsche Zeitung, 18.10.12)

Quoten-Tagessieg MUTTER MUSS WEG mit Karoline Eichhorn
Foto© ZDF/Julia Terjung

Beim Gesamtpublikum sicherte sich der Fernsehfilm MUTTER MUSS WEG (Regie: Edward Berger) am 18.10.12 mit 4,83 Millionen Zuschauern (MA: 15,2%) am Donnerstag Abend im ZDF des Tagessieg!

>> Trailer

Pressestimmen:

Süddeutsche Zeitung, 18.10.12:

"Selten so komisch - Zu erwarten waren 90 harte Minuten, doch dann fiel das persönliche Urteil überraschend aus: "Mutter muss weg" im ZDF ist der beste Film des Jahres." >> ganzen Artikel lesen

Tittelbach.tv:

"Großartiges Buch, böse & atemberaubend seine Wendungen, geschliffene Dialoge, wunderbare Inszenierung, perfekt getimt, göttliche Schauspieler [...] TV-Komödie des Jahres!"

Inhalt: 

Seit seiner Kindheit leidet Tristan unter seiner dominanten Mutter. Inzwischen ist er kurz vor der Midlife-Crisis, und das Monster bestimmt immer noch sein Leben. Als sie auch noch seine neueste Geschäftsidee sabotiert, mit Puppenhäusern reich zu werden, ist endgültig Schluss – wie praktisch, dass Tristan gerade den Auftragskiller Josip kennengelernt hat. Aber die alte Dame ist schwerer loszuwerden, als Tristan sich das vorgestellt hatte... und ausgerechnet in dieser Situation kommen auch noch amouröse Verstrickungen dazwischen ... (Quelle: cologne-conference.de)

Der Film wurde auf dem diesjährigen Internationalen Film- und Fernsehfestival in Köln gezeigt.


Kritiken DIE RÄUBER Maxim Gorki Theater Berlin

Das Stück von Friedrich Schiller, Regie: Antú Romero Nunes feierte am 30.08.12 Premiere am Maxim Gorki Theater Berlin

Kritiken DIE RÄUBER Maxim Gorki Theater Berlin
Foto© Jim Rakete

Das Stück DIE RÄUBER (Regie: Antú Romero Nunes) von Friedrich Schiller mit Aenne Schwarz feierte am 30.08.12 Premiere am Maxim Gorki Theater Berlin.

Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Inhalt:

Maximilian, regierender Graf von Moor, hat zwei Söhne, Karl und Franz. Karl, der älteste, studiert an der Universität in Leipzig. Von dort erreichen Bruder und Vater beunruhigende Nachrichten von dessen leichtfertigen Streichen. Franz verstärkt diese schlimmen Botschaften durch gefälschte Briefe, die Karl beim Vater und seiner Geliebten Amalia in Misskredit bringen sollen.Der Plan scheint zu funktionieren. Karl wartet auf Nachricht von seinem Vater und erhält einen von Franz scheinbar in dessen Auftrag verfassten Brief, der ihn verflucht und enterbt. Das bringt Karl zur Verzweiflung und zu dem Entschluss, seinen im Rausch gefassten Plan in die Tat umzusetzen: Eine Räuberbande zu gründen und deren Hauptmann zu werden ... (Quelle: gorki.de)

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Pressestimmen:

Stuttgarter Zeitung:

"Wo Schiller viele Figuren und Orte braucht, um den finsteren Materialismus hier, den grellen Idealismus dort darzustellen, braucht Nunes - fast nichts. Nach Schröder als Franz Moor, treten noch Aenne Schwarz als Amalia und Michael Klammer als Karl Moor auf. Das ist auch schon alles: drei virtuose Spieler auf einer Einheitsbühne, die drei große Monologe liefern und dabei wie in einem Kaleidoskop immer neue, andere verblüffende Schiller-Muster entwerfen.
Nunes verfolgt nämlich ein kühnes Konzept: weil er den Fünfakter aus verschiedenen, einander entgegengesetzten Warten erzählen lässt, relativiert und perspektiviert er das Geschehen - und plötzlich wirkt auch der alte, schon fast zu Tode gesehene Schiller wieder wie neu. Und weil alle Spieler zudem so leichthändig, so beweglich mit ihrer Rolle jonglieren, also aus der Figur aussteigen, den Zuschauer reinholen, in die Figur zurücksteigen, gerät diese Schiller-Montage zuletzt zu einem sehr, sehr raren Glücksfall. Es zeigt das postdramatische Theater auf der höhe seiner Kunst."

Deutschlandradio von Hartmut Krug, 30.08.12:

"Räuber, gegeben als drei Monologe in zweieinhalb pausenlosen Stunden ergeben ein unterhaltsames, hochintelligentes und einfallsreiches Theaterbefragungsspiel. Regisseur Nunes suche nicht nach einer aktuellen Definition des Revolutionsbegriffes für Schillers Stück, sondern befragt die Figuren des Stücks direkt. Nicht, indem er psychologische Charakterbilder entwirft, sondern, indem er sie in Erkenntnisdialoge mit sich und mit dem Publikum verwickelt."

Tagesspiegel von Andreas Schäfer, 01.09.12:

"Glücklich verwirrender Theaterrausch [...] Regisseur Antú Romero Nunes sei geschickt und auf verspielte Weise radikal. Radikal, weil er die gesamte Räuberfolklore im Böhmischen Wald streicht, ebenso einen Großteil der teilweise undurchsichtigen Geschichte. [...| Die richtige Mischung zwischen Ernst und Ironie findet der Abend erst mit Aenne Schwarz, die als Amalia in erhabener Langsamkeit einen archaisch anmutenden Liebeskampf zelebriert, bei dem der Gegner Franz, aber auch das Schicksal als solchs heißen könnte."

Berliner Zeitung von Ulrich Seidler, 01.09.12:

"Einen großer Theaterspaß [...] Bei Nunes werde das Schillerstück nicht nur vorgeführt, sondern (wie immer in seinen Inszenierungen) in der Wirklichkeit der Theaterbegegnung zwischen Spielern und Publikum ausgetragen. Dieser Schiller-Abend bestehe mehr oder weniger aus drei großen Auftritten, in denen Paul Schröder (50 Minuten vor allem als Franz), Aenne Schwarz (20 Minuten vor allem als Amalie) und schließlich Michael Klammer (60 Minuten vor allem als Karl) die Bühne jeweils für sich haben."


HANNAH MANGOLD & LUCY PALM beim Deutschen Fernsehpreis 2012 nominiert

HANNAH MANGOLD & LUCY PALM mit Britta Hammelstein & Bernhard Schütz ist beim Deutschen Fernsehpreis 2012 in der Kategorie "Bester Fernsehfilm" nominiert

HANNAH MANGOLD & LUCY PALM beim Deutschen Fernsehpreis 2012 nominiert
Foto© Sat.1/Conny Klein

HANNAH MANGOLD & LUCY PALM (Regie: Florian Schwarz) mit Britta Hammelstein & Bernhard Schütz ist beim Deutschen Fernsehpreis 2012 in der Kategorie "Bester Fernsehfilm" nominiert.

Trailer

Inhalt:

Kommissarin Hannah Mangold kehrt nach einem langen Aufenthalt in der Psychiatrie zurück an ihren Arbeitsplatz. Sie leidet immer noch an Angstzuständen, seitdem ein entflohener Häftling die Freundin ihrer Tochter Laura vor ihren Augen erschossen hat. Ein Versehen, denn eigentlich wollte der Täter Hannah umbringen. Im Kommissariat hat mittlerweile Hannahs Kollege Ulf Habermann ihre Position als Dezernatsleiter übernommen. Als neues Teammitglied stellt er ihr die zugleich sexy und burschikose Lucy Palm (Britta Hammelstein) zur Seite. Gemeinsam sind die beiden Frauen zwei gefährlichen Tätern auf der Spur: einem Vergewaltiger, der es auf Lucy abgesehen hat, und einem Psychoanalytiker, der Patientinnen in den Selbstmord treibt. Es ist vor allem Hannah, die sich auf unkonventionelle Art in die Seele der Mörder einfühlt und sie so zur Strecke bringen will ... (Quelle: Cinefacts)

Foto© Sat.1/Wolfgang Wilde,Bernd Jaworek
Foto© Sat.1/Wolfgang Wilde,Bernd Jaworek

Pressestimmen:

Süddeutsche Zeitung von Christopher Keil, 24.01.12:

"[...] Sehen sollte man Hannah Mangold auch wegen Lucy Palm, also der Schauspielerin Britta Hammelstein. Wenn es etwas zu entdecken gibt in dem sehr passend zusammengestellten Ensemble, dann ist sie es. Britta Hammelstein, 30, ist seit Herbst 2011 am Münchner Residenztheater. Sie hatte Filmrollen im Baader Meinhof Komplex, zuletzt im Tatort. Sie ist als Lucy Palm ein weiblicher Macho, sie säuft, ist spruchsicher, hat Sex mit Männern und, wenn es sich denn ergibt, auch mit Frauen. Ihr Selbstbewusstsein macht sie störrisch, sensibel bleibt sie trotzdem. Sie kommt direkt aus den Bars, in denen Musik von The XX läuft, irgendwie aus der Mitte Berlins. Auch wenn mancher glaubt, dort gebe es am Ende nichts, was das Versprechen einlöst, das Berlin ständig ausspricht - eine Frau wie Lucy Palm ist der Beweis des Gegenteils. Sie ist ein Erlebnis [...]"

Teleschau - der mediendienst /Monsters and Critics.de:

" 'Hannah Mangold & Lucy Palm', dem erstaunlichsten Krimiformat, welches das deutsche Privatfernsehen seit Langem hervorbrachte...“ 

Tittelbach.tv:

"Das Konzept ist überzeugend, die Heldinnen sind stark (weil sie auch schwache Momente haben) und der erste Fall, hoffentlich nicht letzte Fall, gerät zu einem hoch spannenden Krimi mit Thrillermomente..."

Verleihung DEUTSCHER FERNSEHPREIS

02.10.12 - Kölner Coloneum, im ZDF am 04.10.12 ab 20.15 Uhr

Im Kino: DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF mit Karoline Eichhorn

Aktuell läuft die schwäbische Komödie DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF (Regie: Ulrike Grote) mit Karoline Eichhorn in der Hauptrolle in den

Im Kino: DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF mit Karoline Eichhorn
Foto© Camino Filmverleih

Aktuell läuft die schwäbische Komödie DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF (Regie: Ulrike Grote) mit Karoline Eichhorn in der Hauptrolle in den deutschen Kinos.

Trailer

Der Kinofilm wurde vom 30.08.11 bis 12.10.11 in Diersburg und Baden-Württemberg gedreht. Für den Schwabenstreich konnte ein hochkarätiges Ensemble aus waschechten Schwaben gewonnen werden: Natalia Wörner spielt Maria Häberle aus Oberriesling, Karoline Eichhorn ihre Schwester Christine. Klara Häberle - das wilde, freche Nesthäkchen der Familie - wird gespielt von Julia Nachtmann.

Interview mit Karoline Eichhorn: "Schwäbisches muss nicht altbacken wirken"

DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF ist eine Produktion von Fortune Cookie Filmproduction, in Ko-Produktion mit dem SWR und wurde von der MFG Filmförderung unterstützt. 

Website zum Film

Aktuell steht Karoline Eichhorn für die gleichnamige SWR Serie DIE KIRCHE BLEIBT IM DORF in Ludwigsburg und Umgebung vor der Kamera. In Anlehnung an den Kinofilm erzählt die Serie auf schwäbisch und mit viel schwarzem Humor von den Häberles aus Oberrieslingen und den Roßbauers aus Unterrieslingen, die am liebsten gar nichts miteinander zu tun hätten ...

Autorin Ulrike Grote führt bei den ersten sechs Folgen Regie, weitere sechs werden von Rolf Schübel inszeniert. Gedreht wird noch bis Ende Oktober 2012 - die Ausstrahlung ist für das Frühjahr 2013 geplant.

Im Kino "TÖTE MICH" mit Wolfram Koch & Geno Lechner

Wolfram Koch & Geno Lechner sind ab dem 05.07.12 unter der Regie von Emily Atef in TÖTE MICH im Kino zu sehen

Im Kino "TÖTE MICH" mit Wolfram Koch & Geno Lechner

Wolfram Koch & Geno Lechner sind ab dem 05.07.12 in TÖTE MICH (Regie: Emily Atef) im Kino zu sehen.

>> Trailer

>> Inhalt:

Die fünfzehnjährige ADELE möchte sterben. Seit dem Tod ihres Bruders fühlt sich alles um sie herum fremd und weit entfernt an. Was bleibt, ist nur eine tiefe Traurigkeit in einem tristen, von harter Arbeit geprägten Leben. TIMO (43) ist auf der Flucht. Vor acht Jahren wegen eines Mordes verurteilt und inhaftiert, gelang endlich der Ausbruch aus dem Gefängnis. Verletzt und erschöpft sucht er Unterschlupf auf dem Bauernhof von Adeles Eltern. Als Adele den Flüchtigen entdeckt, bietet sie ihm einen Deal an: Sie wird ihm helfen, zu fliehen. Dafür aber soll Timo sie töten, sobald er in Sicherheit ist. Notgedrungen stimmt Timo dem morbiden Pakt zu. Argwohn und Misstrauen prägen die Reise, die beide bis nach Marseille führen wird. Die Grenzen zwischen Täter und Opfer verschwimmen. Der spröde Timo kann die Nähe des Mädchens kaum ertragen, Adele wiederum erinnert ihn unablässig an seine dunkle Verpflichtung. Je beschwerlicher allerdings die Umstände werden, desto mehr muss sich das merkwürdige Paar vertrauen, aufeinander verlassen, um die ungleichen Ziele zu erreichen. (Quelle: farbfilm-verleih.de)

>> Produktionsnotizen:

Emily Atef ist mit TÖTE MICH ein gefühlvoller, spannender und zugleich verstörender Film gelungen, der zwei Menschen zeigt, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten. Auf den zweiten Blick teilen sie jedoch ein gemeinsames Leiden, das gleichsam symptomatisch für unsere Gesellschaft ist – der Mangel an liebvoller Zuwendung. Mit scharfem Blick für die Zerbrechlichkeit menschlicher Stimmungen und in ruhigen, kraftvollen Bildern setzt Emily Atef ihre Hauptdarsteller in atemberaubenden Landschaftsaufnahmen in Szene. Ein Film, der zwischen den tiefen Abgründen der menschlichen Seele balanciert. Die vermeintlich ungleichen Protagonisten, gespielt von Roeland Wiesnekker (DAS LETZTE SCHWEIGEN, SOMMERVÖGEL, MEINE SCHÖNE BESCHERUNG) und Nachwuchstalent Maria Dragus (WER WENN NICHT WIR, DAS WEISSE BAND) erzeugen eine intensive Atmosphäre, die vom erbitterten Machtkampf bis zu sehnsüchtiger Harmonie reicht. 

TÖTE MICH ist eine Produktion der NiKo Film und Wüste Film West, in Koproduktion mit Ciné Sud, Vandertastic Film und Hugofilm Productions unter Beteiligung von WDR/ARTE Grand Accord und ARTE France Cinéma. Gefördert von Film- und Medienstiftung NRW, Deutscher FilmförderFonds, Bundesamt für Kultur (BAK), FFA, Region Provence-Alpes-Côte d'Azur Zürcher Filmstiftung, CNC sowie MEDIA. (Quelle: farbfilm-verleih.de)

AUSGERECHNET SIBIRIEN mit Vladimir Burlakov im Kino

Aktuell ist der Film von Regisseur Ralf Huettner AUSGERECHNET SIBIRIEN mit Vladimir Burlakov im Kino zu sehen!

AUSGERECHNET SIBIRIEN mit Vladimir Burlakov im Kino
Foto© Majestic (Fox)/ Georg Nonnenmacher

Aktuell ist der Film von Regisseur Ralf Huettner AUSGERECHNET SIBIRIEN mit Vladimir Burlakov im Kino zu sehen! 

Inhalt

Matthias Bleuel, pedantischer und zwanghafter Logistiker des Modeversandhandels Fengler aus Leverkusen, lebt seit der Scheidung von seiner Frau Ilka wie betäubt vor sich hin. Da beauftragt ihn der russlandsentimentale Direktor Fengler, in eine winzige Verkaufsstelle des Unternehmens in Südsibirien zu reisen. Das hat Bleuel gerade noch gefehlt! Mit dickem Daunenmantel, Pfefferspray und Desinfektionsmittel bewaffnet, erwartet Bleuel Eis, Schnee und Gefahr. Und schon als sein Anschlussflug in Novosibirsk gestrichen wird, ist Bleuel aufgeschmissen und völlig überfordert von der fremden Kultur und Sprache.
Zum Glück rettet ihn sein alter Schulfreund Holger, in Russland als windiger Geschäftsmann in Sachen Energie unterwegs, aus der Patsche. Am Ziel seiner Reise, will sich Bleuel in gewohnter Manier an die Arbeit machen. Doch keine Chance: Sein junger Dolmetscher Artjom (Vladimir Burlakov) gibt ihm schnell zu verstehen, dass die Uhren in Russland anders ticken. Als sich Bleuel bei einem Konzert auf den ersten Blick in die schorische Sängerin Sajana verliebt, reist er ihr mit Artjom hinterher und zwischen den ungleichen Männern wächst eine Freundschaft. Bleuel begibt sich auf eine skurrile Reise in den Zauber des sibirischen Sommers und die Tiefen seines Herzens ... (Quelle: Cinefacts)

Foto© Majestic (Fox)/ Georg Nonnenmacher

Foto© Majestic (Fox)/ Georg Nonnenmacher

Website zum Film

Kritiken "MURMEL, MURMEL" mit Anne Ratte-Polle & Wolfram Koch

Das Stück MURMEL MURMEL von Dieter Roth, Regie: Herbert Fritsch feierte Ende März 2012 Premiere an der Volksbühne Berlin

Kritiken "MURMEL, MURMEL" mit Anne Ratte-Polle & Wolfram Koch
Foto© Volksbühne Berlin

Das Stück MURMEL MURMEL von Dieter Roth, Regie: Herbert Fritsch mit Anne Ratte-Polle und Wolfram Koch feierte Ende März 2012 Premiere an der Volksbühne Berlin!

>> Bilder zum Stück

Foto© Mathias Bothor/ Photoselection
Foto© Mathias Bothor/ Photoselection

>> Pressestimmen:

Rhein Zeitung Online, 29.03.12:

"Aus dem erstmals in Deutschland gezeigten Ein-Wort-Stück 'Murmel Murmel' machten Regisseur Herbert Fritsch und sein Schauspielerensemble am Mittwochabend ganz große Performance-Kunst. Das Publikum feierte die Premiere in der Berliner Volksbühne mit begeistertem Applaus und zustimmendem 'Murmel Murmel'."

>> ganzen Artikel lesen

Deutschlandradio von Andrea Gerk, 28.03.12:

"Die elf hervorragend aufgelegten Schauspieler verkörperten ganz unterschiedliche, sehr prägnante Typen, die ein wenig an die alten Marthaler-Figuren erinnerten, leicht verrückte Durchschnittsmenschen, voller Ticks und Tricks. Was sie aus dem Wort Murmel herausholten, reiche vom monotonen Aufsagen bis zum chorischen Gesang. Es werde in allen Facetten gesungen: Mal wirke der Abend wie eine minimalistische Oper, mal wie große Show aus Las Vegas.

>> ganzen Artikel lesen

Frankfurter Rundschau/ Berliner Zeitung von Ulrich Seidler, 30.03.12:

"Triumph in der Volksbühne. Dass das Ein-Wort-Stück über anderthalb Stunden kein bisschen langweilig werde, sondern im Gegenteil den Lebensmut auffrischt, den Kopf erhellt, das Herz rührt, glücklich und wohlgelaunt macht, ist ein waschechtes Theaterwunder, eine Wohltat der Leere, an der allerdings sehr hart und sehr genau gearbeitet wurde. Murmel werde gesungen, geflötet, gebrüllt, ausgespuckt, runtergeschluckt, skandiert, rezitiert, buchstabiert, getanzt, angesagt, zwischengerufen von einem Murmel-Mann mit Tourette-Syndrom. Seidlers einzige Sorge ist, wie man den Nichtdabeigewesenen verständlich machen soll, dass sie etwas Entscheidendes verpassen, wenn sie sich diesen Abend, an dem wirklich nichts anderes als 'Murmel' gesagt wird, entgehen lassen."

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Frankfurter Allgemeinen Zeitung von Irene Bazinger, 30.03.12

"Die Aufführung habe nichts zu sagen, das aber mit großartiger Virtuosität. Sie wolle nichts mitteilen, das gelinge ihr phantasievoll, irrwitzig und hinreißend schwungvoll. Blendend schöpften die fabelhaft harmonierenden Darsteller aus dem einzigen Wort "Murmel" einen überwältigend polymorphen Kontinent an Farben, Atmosphären, Klängen, an Ausdeutungen, Andeutungen, Bedeutungen. Ein dynamischer Bilderbogen der Leere, nur aus Posen und Gesten, Energien und Verläufen, dramatischen Konstellationen und hochdramatischen Entäußerungen. Diese Form sei wirklich sensationell-verrückt."

Deutschlandfunks von Eberhard Spreng, 29.03.12:

"Der Regisseur sei endlich in der Freiheit angekommen, das Publikum erlebt quasi pures Fritsch-Theater. Zu erleben seien mit präzisen Gesten skizzierte Karikaturen, die sich zu einer kleinen Gesellschaft zusammenfänden und zu einander ablösenden Gruppenbildern. Das Zauberwort Murmel Murmel werde zur Geheimlosung, mit der sich die Akteure untereinander und mit dem Zuschauer verständigen könnten [...] 

Foto© Jim Rakete/ Photoselection
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1974 bringt Dieter Roth im Eigenverlag Murmel heraus, ein 18 x 11.5 cm messendes Buch mit 176 Seiten auf gebräuntem Papier. Es handelt sich dabei um ein Bühnenstück. Es muss in den frühen 1980er Jahren gewesen sein, als Herbert Fritsch dieses Stück erstmals in den Händen hält und sich dafür begeistert. Bei einem seiner wenigen Vorsprechen an einem deutschen Theater (es muss in Stuttgart gewesen sein), spricht Fritsch dann erstmals Roth und wird engagiert. Fritsch verspricht Roth dann irgendwann – es muss im 20. Jahrhundert gewesen sein –, das Stück zu inszenieren. 2012 hält Fritsch sein Versprechen. Roth ist seit einiger Zeit tot – es müssen 14 Jahre sein. Es müssen 11 Schauspieler sein, sagt Herbert Fritsch. 11, sagt er, sei eine verrückte Zahl, die das Unfassbare, das man mit Händen nicht begreifen und mit Fingern nicht zählen kann, überschreibt. Er selbst wird dann der 12. sein ... und dann kommt ein 13. und ein 14. murmelt hinzu … (Quelle: Volksbühne Berlin)

Wolfram Koch in BITTERE KIRSCHEN im Kino

BITTERE KIRSCHEN (Regie: Didi Danquart) mit Wolfram Koch & Ronald Kukulies läuft aktuell in den deutschen Kinos

Wolfram Koch in BITTERE KIRSCHEN im Kino
Foto© Filmlichter (Barnsteiner)

Der Kinospielfilm (Regie: Didi Danquart) nach dem Roman "Lenas Liebe" von Judith Kuckart mit Ronald Kukulies & Wolfram Koch feierte bei den Hofer Filmtagen 2011 Premiere.

Foto© Filmlichter (Barnsteiner)
Foto© Filmlichter (Barnsteiner)

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>> Inhalt:

Gerade hat die Schauspielerin Lena erfahren, dass sie in ihrem Alter am Theater nicht mehr erwünscht ist. Dann ereilt sie die Nachricht vom Tod ihrer Mutter, der sie jahrelang den Rücken zukehrte. Nach der einsamen Beerdigung, bei der Julius, dem heimlichen Verehrer der Verstorbenen, als einziger Gast erscheint, beschließt sie nach Schlesien zu fahren - als Flucht vor und Suche nach sich selbst. Julius reist ihr nach und bricht, zusammen mit dem amtsmüden Priester Richard, von Auschwitz auf in die Vergangenheit, die frühere Heimat, die ferne Jugend ... (Quelle: kino.de)

Foto© Filmlichter (Barnsteiner)
Foto© Filmlichter (Barnsteiner)

BÜCHNER mit Thomas Wodianka am Schauspielhaus Düsseldorf

Das Stück unter der Regie von Falk Richter feierte am 20.10.12 Premiere am Schauspielhaus Düsseldorf.

BÜCHNER mit Thomas Wodianka am Schauspielhaus Düsseldorf
Foto© Katja Kuhl

Das Stück BÜCHNER (Regie: Falk Richter) mit Thomas Wodianka feierte am 20.10.12 um 19:30 Uhr Premiere am Schauspielhaus Düsseldorf.

Inhalt:

Nach nur 23 Jahren fand Georg Büchners Leben ein vorzeitiges Ende. Als hätte er seinen frühen Tod vorausgeahnt, schrieb der Naturwissenschaftler, Revolutionär und Dichter wie ein Getriebener gegen die Gespenster der eigenen Zeit an. Einer Zeit, die unter den Vorzeichen der bleischweren deutschen Restauration, dem Überwachungsstaat des Metternichschen Systems und den Vorboten der Industrialisierung stand. Büchners literarische Produktivität ist kaum zu übertreffen, von seinem politischen Engagement ganz zu schweigen. Allein in seinen letzten Lebensjahren schrieb er nahezu sein gesamtes dichterisches Werk in einem atemlosen Rauschzustand nieder. Seine fragmentarischen Texte verbinden sich dadurch zu einer naturwissenschaftlichen, politischen und poetischen Polyphonie eines Denkfeldes ... (Quelle: duesseldorfer-schauspielhaus.de)

Pressestimmen:

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 22.10.12

"viel gutes Tempo auf der Bühne, dazu wechseln auch doppelbödige Monologe und Kabarett-Einlagen, großartige Überwältigungs-Bühnenbilder und allzu stimmige Musik [...] grandiose Schauspieler ..."

Westdeutsche Zeitung, 22.10.12:

"Mit BÜCHNER hole Richter den revolutionären Geist geschickt in die Gegenwart. Richter ist deutlich: Damals waren es die Fürsten, die das Volk knechteten, um sich ein schönes Leben zu machen. Heute sind es die Finanztechnokraten, die uns bis in den Wahnsinn treiben. Das Gemisch ergebe ein stimmiges, aufforderndes Ganzes und das Tempo, mit dem die sieben großartigen Schauspieler durch den Abend hetzen, ist atemraubend."

DRAUSSEN IST SOMMER mit Wolfram Koch auf dem Film Festival San Sebastián

Friederike Jehns MFG-geförderter Film DRAUSSEN IST SOMMER mit Wolfram Koch wurde für den Kutxa-New Directors Award des San Sebastián International Filmfestival (21.09.-29.09.12) nominiert.

DRAUSSEN IST SOMMER mit Wolfram Koch auf dem Film Festival San Sebastián
Foto© Jim Rakete

Friederike Jehns MFG-geförderter Film DRAUSSEN IST SOMMER mit Wolfram Koch wurde für den Kutxa-New Directors Award des San Sebastián International Filmfestival (21.09.-29.09.12) nominiert und wird in der Sektion NEW DIRECTORS gezeigt.

Inhalt:

Das Familiendrama DRAUSSEN IST SOMMER erzählt von der 14-jährigen Wanda, die mit ihrer Familie in die Schweiz zieht. Hier soll alles besser werden. Das große Haus mit dem verwilderten Garten, die idyllisch-hübsche Stadt – all das scheint für die drei Kinder wie ein großes Versprechen. Doch der Neuanfang fällt allen schwer. Der Wunsch nach einer intakten Familie und das verzweifelte Bemühen, nun besser zu funktionieren, lassen die alten Verletzungen bald neu aufflackern. (Quelle: zum-goldenen-lamm.com)

Die Hauptrolle der Wanda spielt Maria-Victoria Dragus, Nicolette Krebitz und Wolfram Koch konnten für die Rollen der Eltern gewonnen werden.

Filmvorführungen:

27.09.12 um 14:00 Uhr - Principal und um 21:30 Uhr - Kursaal, 2

28.09.12 um 09:30 Uhr Kursaal, 2 und 18:30 Uhr - Principe, 3

29.09.12 um 16:00 Uhr - Antiguo Berri, 7

Abgedreht: "LAUF JUNGE LAUF" von Oscar® Preisträger Pepe Danquart

Die Dreharbeiten zu dem gleichnamigen Bestseller von Uri Orlev sind abgeschlossen

Abgedreht: "LAUF JUNGE LAUF" von Oscar® Preisträger Pepe Danquart
Foto© Jim Rakete/ Photoselection

Der hochemotionalen und ergreifenden Film LAUF JUNGE LAUF, der die unglaubliche Lebensgeschichte von Yoram Fridman erzählt, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Uri Orlev ist abgedreht.

Foto©
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>> Inhalt:

Im Alter von acht Jahren gelingt dem kleinen Srulik als einzigem Mitglied seiner Familie die Flucht aus dem Warschauer Ghetto in die nahe gelegenen Wälder. Dort muß er sich bis zum Ende des Krieges alleine durchschlagen. Er lebt einige Monate bis zum Einbruch des Winters von Waldfrüchten, erjagten Kleintieren und kleinen Beutezügen durch die Gärten umliegender Bauernhöfe. Die Einsamkeit, der anhaltende quälende Hunger und der kalte Winter treiben ihn immer wieder in die Dörfer, wo ihm ständig Verrat droht. Aber Srulik hat Glück und wird einige Zeit von einer Bäuerin versteckt, vor allem aber mit einer neuen Identität versorgt: Aus dem flüchtigen Juden Srulik macht sie das versprengte polnische Waisenkind Jurek, das christliche Gebete kennt und ein Kruzifix um den Hals trägt. Doch Jurek bleibt ein Gejagter…

>> Regisseur Pepe Danquart zu LAUF JUNGE LAUF:

"Ich habe lange nach einem Stoff gesucht, der mich in seiner emotionalen und geschichtlichen Dimension so bewegt hat. Jeder, der diese Geschichte hört – oder bald sehen wird – wird hautnah mit Jurek fühlen, sich um ihn sorgen, sie werden Jurek bewundern, um ihn trauern und mit ihm weinen. Wie ich, als ich das erste Mal das Buch las. Mit LAUF JUNGE LAUF möchten wir eine ergreifende authentische Geschichte ohne Pessimismus erzählen. Die Geschichte des Srulik-Jurek-Yoram Fridmans, eine Geschichte über wahre Stärke, eine Ode auf das Leben und auf die Menschlichkeit."

Nach ihrem großen Festivalerfolg SHAHADA ist Lauf JUNGE LAUF die zweite Kinoproduktion von bittersuess pictures.

Kinostart: 2014

>> Website Pepe Danquart

Kritiken & letzte Vorstellungen BÖSE BUBEN/ FIESE MÄNNER mit Lars Rudolph - Münchner Kammerspiele

Das Stück unter der Regie von Ulrich Seidl feierte im Juni 2012 Premiere

Kritiken & letzte Vorstellungen BÖSE BUBEN/ FIESE MÄNNER mit Lars Rudolph - Münchner Kammerspiele
Foto© Larissa Rosa Lackner

Das Stück BÖSE BUBEN/ FIESE MÄNNER unter der Regie von Ulrich Seidl mit Lars Rudolph feierte am 05.06.12 Premiere bei den Wiener Festwochen, am 28.06.12 Premiere bei den Münchner Kammerspiele

zum Stück:

Rachsüchtige Chemielehrerinnen im innigen Gebet, Models auf dem Klo beim Koksen, Haustierhalter mit ihren Vierbeinern auf der Flucht vor der Einsamkeit. Der österreichische Filmemacher Ulrich Seidl beobachtet in seinen Dokumentar- und Spielfilmen abgründige Bereiche des gesellschaftlichen Lebens. Als geduldiger, zugewandter Voyeur hört und sieht er den Gewohnheiten, Obsessionen und intimen Situationen von Menschen zu, die ihm ihr Leben in oft erstaunlichen Geständnissen offenbaren. Wie kaum ein anderer Künstler dringt Seidl ins Private vor, zum Vögeln, Sterben, Beten, und führt uns in Wirklichkeiten, die wir uns gern zu kennen weigern oder für die wir uns schämen. Es ist das Hässliche und das Gemeine, das ihn interessiert, das zutiefst Verletzliche und Gebrochene, Unerfüllte, das er uns zumutet. (Quelle: Münchner Kammerspiele)

Pressestimmen:

Die Welt von Paul Jandl:

"Seidls Filme gibt’s jetzt also auch auf der Bühne, Textspuren von David Foster Wallace sind mit dabei. Das Ganze heißt bei den Wiener Festwochen "Böse Buben/ Fiese Männer" und ist ein wahres Fest tragischer Sentimentalität und Selbstüberschätzungen. [...] In Seidls satirisch höchst gerechtem Stück sind zwei Männer dumm und fies, oder sie sind die verquersten Romantiker, die sich denken lassen. So viele Muskeln sie auch haben, das Große können sie nicht greifen, also nehmen sie das kleine in die Hand."

Die Presse von Norbert Mayer:

"Unterirdisch ordinär, unglaublich traurig, doch auch fantastisch. Filmregisseur Seidl verzichte darauf, das schäbige Ambiente so wie Marthaler durch musikalische oder poetische Elemente der Schönheit zu konterkarieren. Der Striptease, den Seidl seine Darsteller vollführen lasse, sei gnadenlos, die Sprache vorwiegend vulgär. Die Situationen seien meist erniedrigend, dennoch entstünden bei diesen Generalbeichten Spuren von Poesie. Sie klängen authentisch. Seidl biete eine interessante Reihe von Charakteren, etwa jener Kraftprotz, der beim Höhepunkt immer Sieg der Kräfte der Sozialistischen Partei Österreichs brülle. [...] kräftiges Volkstheater.  Seidl habe den Wienern aufs Maul geschaut. So reden die wirklich, wenn sie, für gewöhnlich unter Alkoholeinfluss, über den Unterleib als Zeitvertreib nachdenken.

Der Standard von Dominik Kamalzadeh:

"Jeder der Truppe komme im Lauf des Abends zu seinem Solo am Ende der Rampe, damit gewinne der Abend an Geschlossenheit. In der Runde noch aufgehoben, öffneten sich die Figuren dabei in der Isolation, ließen in den Abgrund ihres Begehrens blicken oder beichten ihre libidinösen Energien. Seidl dränge in jene Zone hinein, in der gesellschaftliche Übereinkünfte von Moral und Anstand, Tabus, selbst Verbote angesichts der Omnipräsenz des Triebhaften ins Wanken gerieten.

Süddeutsche Zeitung von Egbert Tholl:

"In einem neonkalten Keller mit Waschraum und Sportspinden reden die Männer über Sex. Darüber, wie man schon beim ersten Kennenlernen erkennen kann, ob eine Frau Lust auf Fesselspiele hat, über Erektionsprobleme. Dazwischen werden in militärischer Strenge die grindigen Körper trainiert, wird das deutsche Volkslied gepflegt und gröbster österreichischer Verbalunrat ausgekippt. Manches ist Blödelei, manches Porno-Fantasie. Doch alles ist todtraurig und wirkt real, bis hin zum eisigen Ende. Da spricht Pregler einen Text von Wallace, in dem der vermeintlich Interviewte darüber spekuliert, welchen Nutzen eine Frau aus einer überlebten Vergewaltigung ziehen könnte, was es bedeuten könnte, einmal erfahren zu haben, nur noch ein Ding mit einem Loch zu sein. Wallace gräbt hier tief in Perversionen, und Seidl landet da, wo er hinwollte: im allertiefsten österreichischen Keller."

Kritiken EIN SOMMERNACHTSTRAUM mit Britta Hammelstein & Markus Hering

Das Stück von William Shakespeare, Regie: Michael Thalheimer eierte am 16.06.12 Premiere am Residenztheater München.

Kritiken EIN SOMMERNACHTSTRAUM mit Britta Hammelstein & Markus Hering
Foto© Matthias Horn/ Residenztheater

Das Stück von William Shakespeare EIN SOMMERNACHTSTRAUM Regie: Michael Thalheimer mit Britta Hammelstein & Markus Hering feierte am 16.06.12 Premiere am Residenztheater München.

zum Stück:

Demetrius soll Hermia heiraten, doch die liebt Lysander und wird von ihm geliebt. Die beiden fliehen aus Athen, gefolgt von Demetrius, der seinerseits von Helena (Britta Hammelstein) verfolgt wird, die ihn begehrt. Im Wald liegen die Herrscher des Elfenreichs Titania und Oberon in heftigem Streit um ein kleines Kind. Oberon und sein Gehilfe Puck bringen ein Liebeszaubermittel ins Spiel, das die Gefühle zusätzlich verwirrt. (Quelle: residenztheater.de)

Foto© Matthias Horn/ Residenztheater
Foto© Matthias Horn/ Residenztheater

Pressestimmen:

Bild München Kulturstück, 18.06.12:

"Theater brutal. Männer onanieren. Nackt bis aufs Gemächt wanken sie über die Bühne. Über Kopf und Brust tropft blutrote Farbe. Das Residenztheater spielt Shakespeares Klassiker 'Ein Sommernachtstraum'. Zuschauer verlassen das Haus und sind geschockt. Muss das sein? Ja, es muss. Regisseur Michael Thalheimer deckt konsequent den grausamen Unterton der vermeintlichen Komödie auf. Zwei Liebespaare verirren sich im Wald. Von Elfen und Dämonen gequält geraten ihre Gefühle ausser Rand und Band. Sie wechseln die Partner, die Männer gieren nach den Körpern der Frauen. Ein Alptraum. Kino-Freaks erinnert das an Horror-Filme wie "Blair Witch Project". Zwischendrin plötzlich heitere Leichtigkeit und lauter Lacher. Die verhexten Paare sind weg, eine naive Theatertruppe tritt auf. Shakespeare ließ sie im gleichen Wald ein neues Stück einstudieren. Im Resi sind sie unfassbar komisch. Dieser Wechsel von Entsetzen zu Entspannung und zurück - das ist hohe Horror-Schule. Viele Freiheiten nimmt sich Thalheimer, um das zu erreichen. Er streicht Rollen. Oft ersetzt er Shakespeares edle Verse durch schnoddrige Sprüche. Dem Geist des "Sommernachtstraum" bleibt er trotzdem treu [...].

Badische Zeitung, 20.06.12:

Bei Thalheimer verfallen Männlein wie Weiblein, sobald sie einander nur wahrnehmen, sofort in einen gewalttätigen Sexualzwang. Von Shakespeares Vexier-und Maskenspielen der Begierde bleibt da keine poetische Spur mehr übrig [...] Bis auf die zeitgemäße Schlampennatur, die Britta Hammelstein als Helena schön grell und satirisch gibt, ähneln die anderen drei Figuren zum Verwechseln Figuren aus Sexfilmen [...] Auch der 'Zettel' des Markus Hering in der wirklich göttlich-idiotischen, übermütig geglückten Unsinnskomödie der Handwerker fasziniert das Publikum mit seinem satirischen Temperament. >> ganzen Artikel lesen

Münchner Merkur, 18.06.12:

"Thalheimer zeigt die Frauen als Objekte männlicher Geilheit oder dem eigenen Begehren und die Männer als triebgesteuerte Bestien, mit dem Penis als Kompassnadel. All das steckt in diesem Stück - es ist spannend, sich auf Thalheimers Lesart und seine Exozismusbemühungen einzulassen [...]. Auf sensible Figurenführung verzichtet Thalheimer ebenso wie er sich weigert, die (natürlich) komplizierteren Strukturen von Shakespeares Charakteren nachzuzeichnen."

tz Münchner Kultur, 18.06.12:

"Donnerwetter, diese Theaterpranke! Michael Thalheimer zum ersten Mal in town, und man sitzt kerzengerade im Sessel - gefesselt von dem, was man sieht und hört bei diesem Shakespeare'schen Sommernachtstraum. Eine rasante, harte, klar durchdachte Aufführung, die die Schrecknisse der Liebe schonungslos unters Vergrößerungsglas stellt [...] Hier ist alles Kampf, Betrug, Verrat, Täuschung und Selbsttäuschung [...] Es kommt eine wunderbare Qualität Thalheimers in Spiel: sein Humor. Den verzweifelt hilflosen Aktentascheträger 'Squenz', den überwältigend komischen 'Zettel' (Markus Hering) - ein Musterbild von Übereifer und Besserwisserei.

Interview mit Regisseur Michael Thalheimer über Ein Sommernachtstraum