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Archiv

15.08.2015 // FRIEDRICH HEBBEL - DIE NIBELUNGEN mit Lea Draeger

Konzertante Aufführung mit Lea Draeger.

15.08.2015 // FRIEDRICH HEBBEL - DIE NIBELUNGEN  mit Lea Draeger
© Nibelungen Festspiele Worms

DIE NIBELUNGEN mit Lea Draeger

Eine Produktion des Festivals Schloss Ettersburg mit Thomas Thieme, Lea Draeger & Imogen Gleichauf.

Mehrfach ausgezeichnete Film- und Fernsehschauspieler und renommierte Theatergrößen sind bei den Nibelungen-Festspielen dabei.

Hebbels „Nibelungen“ sind eine furiose Reise in die Abgründe der menschlichen Psyche. Der bekannte Schauspieler Thomas Thieme, berühmt für seine so leidenschaftliche wie intensive Menschendarstellung, präsentiert zusammen mit der Schauspielerin Lea Draeger und der Schlagzeugerin Imogen Gleichauf eine Neuinterpretation, bei der sich Hebbels Sprache und ausgefallene Rhythmen auf ganz eigene Art begegnen.

Die Aufführung findet am 15.08.2015 um 21 Uhr im Château Schembs statt – Remise (€ 19).

Maxim Gorki Theater - Theater des Jahres 2014

Das Maxim Gorki Theater in Berlin wurde vom renommierten Fachmagazin 'Theater heute' zum 'Theater des Jahres 2014' gewählt.

Maxim Gorki Theater - Theater des Jahres 2014
Foto © Maxim Gorki Theater

Richtig einig sind sich die 44 Kritiker, die zu unserer diesjährigen Hitparade beigetragen haben, vor allem in einer Frage: Das Theater des Jahres ist das Maxim Gorki Theater im ersten Jahr der Intendanz von Shermin Langhoff! Eindrucksvolle 15 Kritiker ließen sich von ihrem Berliner Neustart überzeugen, 7 stimmten für den Vorjahressieger Münchner Kammerspiele unter Johan Simons, und weitere 4 stimmgewaltige Kollegen votierten fürs Stuttgarter Schauspiel, geleitet von Armin Petras, der zu Saisonbeginn vom Gorki in die Schwabenmetropole gewechselt war. (kultiversum.de)

Wir gratulieren dem Haus ganz herlich und freuen uns mit Lea Draeger und Ruth Reinecke über die Auszeichnung!

Lea Dreager ist zu sehen in:

SMALL TOWN BOY

14.09. um 19:30 Uhr, 12.10. um 19:30 Uhr, 25.10. um 19:30 Uhr

Ruth Reinecke ist zu sehen in:

ANGST ESSEN SEELE AUF

22.09. um 19:30 Uhr, 27.09. um 19:30 Uhr, 02.10. um 19:30 Uhr, 09.10. um 19:30 Uhr

DER KIRSCHGARTEN

11.10. um 19:30 Uhr, 01.11. um 19:30 Uhr

Kritiken // SMALL TOWN BOY mit Lea Draeger und Thomas Wodianka

SMALL TOWN BOY unter der Regie von Falk Richter feierte am 11.01.2014 Premiere am Maxim Gorki Theater.

Kritiken // SMALL TOWN BOY mit Lea Draeger und Thomas Wodianka
Foto© Thomas Aurin

SMALL TOWN BOY ein Projekt von Falk Richter mit Lea Draeger und Thomas Wodianka

(Regie: Falk Richter)

Zu sehen in Berlin am Maxim-Gorki-Theater: 28.01., 25.02. und 28.02.2014

Pressestimmen zur Premiere:

TAZ.de:

"Wodianka gibt sich alle Mühe, nicht mehr als Schauspieler vor uns zu stehen, sondern als Empörter, der das Publikum als Wegseher anspricht, dem egal ist, was in Russland läuft. Rhetorisch benutzt seine Rede einen eigenartigen Trick, er macht aus den Verfolgten „sein Volk“. Das berührt seltsam, weil es die zuvor noch in großer Diversität beschriebenen Wege homosexuellen Lebens unter dem Merkmal der Identität zusammenfasst."

Berliner Morgenpost:

"Klug und witzig, wie er mit dem Softporno-Bestseller "50 Shades of Grey" alle sexuellen Kategorisierungen von normal und unnormal durcheinanderwirbelt. Dabei ergeben sich herrliche Miniaturen: Umwerfend komisch Niels Bormann und Lea Draeger von der Schaubühne, Mehmet Ateşçí singt hinreißend, Aleksandar Radenković und Thomas Wodianka tupfen ihre Paarkonstellationen leicht und nuanciert hin."

Welt.de

"Der heimlich unheimliche, mit seiner dämonischen Ausstrahlung nicht geizenden Hauptdarsteller, Thomas Wodianka, setzt an zur großen Philippika."

freitag.de

"Auch wenn es noch einmal hochnotkomisch wird, wenn sich Lea Draeger als taffe Managerin der Rüstungsindustrie nach der Härte des Schwanzes ihres Angestellten Murat sehnt und nach einem Analpfropf sowie ein paar Zeilen aus dem Erotikklassiker Shades of Grey verlangt. Der Abend erschöpft sich beileibe nicht allein im Kabarettistischen."

Kritiken RAUSCH mit Lea Draeger & Thomas Wodianka

Das Stück RAUSCH von William Shakespeare, Regie: Falk Richter/ Anouk van Dijk feierte am 14.04.12 Premiere am Schauspielhaus Düsseldorf

Kritiken RAUSCH mit Lea Draeger & Thomas Wodianka
Foto© Jim Rakete

Das Stück RAUSCH von William Shakespeare, Regie: Falk Richter/ Anouk van Dijk, mit Lea Draeger & Thomas Wodianka feierte am 14.04.12 Premiere am Schauspielhaus Düsseldorf.

Foto© Katja Kuhl
Foto© Katja Kuhl

Pressestimmen:

Rheinische Post von Annette Bosetti, 16.04.12:

"Richter und van Dijk haben eine Politisch-poetische Kollage aus Text, Musik und Tanz entworfen [...] Untersucht würden die Unerträglichkeit des Seins in Zeiten von Netzpräsenz und die dissonanten Momente der Gegenwart: Realitätsverlust, Verunsicherung, Wahrnehmungsstörungen, Panik und Ohnmachtsgefühl. Van Dijk pflege in ihren Choreographien die Countertechnik: Immer setzt sie zur Kraft die Gegenkraft, ihre Tänzer zeigen ein Ganzkörperzittern, Breakdance, moderne Pas de Deux. Das Lob der Kritikerin für den anregenden, ästhetisch wertvollen Theaterabend wird seinem Inhalt angemessen in eine Facebook-Metapher gekleidet: Es ist damit zu rechnen, dass ‚Rausch' im Düsseldorfer Schauspielhaus vielfach gepostet wird, gerade bei jungen Leuten."

Westdeutschen Zeitung von Sema Kouschkerian, 16.04.12:

"Jung, laut und wild [...] Das Stück kreist effektvoll und mit viel Humor um die komplexen Angelegenheiten der Gegenwart. Es beleuchte die Kommunikationsmechanismen unserer Zeit und ein ganzes Spektrum von große(n) Themen: Social Media, Liebe, Kapitalismus, Politik."

zum Stück

Mit einem internationalen Ensemble entsteht in einem offenen, langen Recherche-, Schreib- und Probenprozess die Uraufführung Rausch: Sieben Tänzer und fünf Schauspieler begeben sich auf die Suche nach dem ultimativen Rausch, einem Ausbruch aus den Zwängen unserer liberalen Kontrollgesellschaft, einem Aufbruch in ein Leben ungeahnter Intensität und unbekannter Freiheit. Die Paarung der menschlichen Gattung in den urbanen Zentren der westlich Hemisphäre ist ziemlich kompliziert geworden. Die Deregulierungen der neoliberalen Moderne haben im frühen 21. Jahrhundert auch den Heiratsmarkt endgültig entfesselt, die Auswahl möglicher Partner für die kleine wie die große Liebe ist so unübersichtlich wie unendlich verheißungsvoll geworden. Der Rausch der Liebe, unsere letzte Utopie, hat sich in einen heiß umkämpften Markt verwandelt. Und wenn die Liebe gefunden ist, beginnt die Arbeit: an der Beziehung und an sich selbst.

Wo finden wir da noch den Rausch der Gefühle, diese alles verzehrende Leidenschaft, die dem Leben Sinn und Tiefe zu geben vermag, diese transzendente Erfahrung, die unsere abgesicherte Alltagsexistenz überstrahlt? Kann sich die heimliche Sehnsucht nach Entgrenzung und Kontrollverlust des Selbst nur noch systemkonform im Konsum- Arbeits- oder Börsenrausch erfüllen? Ist unsere hart erkämpfte Autonomie und Selbstverantwortung als modernes Individuum zu einem Fluch geworden? (Quelle: Schauspielhaus Düsseldorf)

Gastspiel TRUST in China mit Franz Hartwig und Lea Draeger

TRUST mit Franz Hartwig und Lea Dreager in Macau, Tianjin und Beijing

Gastspiel TRUST in China mit Franz Hartwig und Lea Draeger
© Heiko Schäfer

TRUST mit Franz Hartwig und Lea Draeger

Regie und Choreographie: Falk Richter und Anouk van Dijk

Inhalt:

Beziehungen entstehen und zerfallen. In immer kürzeren Zeiträumen – die Ressource eines immer schärfer werdenden Wettbewerbs. Binden, Trennen. Kaufen, Verkaufen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Krisen befragen Falk Richter, Regisseur und Autor, und Anouk van Dijk, Choreographin und Tänzerin, die unsicher gewordenen Grundlagen und Mechanismen menschlicher Bindungen – gemeinsam mit einem Ensemble von Schauspielern der Schaubühne und Tänzern der Compagnie anoukvandijk dc. Im Kreuzungsfeld der Ausdrucksformen stellen sie ein Menschenbild in Frage, das die moderne Individualisierung radikalisiert und die Ungebundenheit als Ideal feiert.

Termin: 

29. und 30.05. in Macau, Macau Arts Festival

05. und 06.06. in Tianjin

10. und 11.06. in Beijing

13.- 16.3.2014 // Lea Draeger präsentiert ihr BIlderbuch auf der Leipziger Buchmesse

Buchpräsentation "Katholikenbus nach Lourdes" auf der Leipziger Buchmesse

13.- 16.3.2014 // Lea Draeger präsentiert ihr BIlderbuch auf der Leipziger Buchmesse
Foto© Jim Rakete


Textauszug: „Alle Kommunisten sind Schweine, erklärten der Vater und die Mutter ihren Töchtern. Als die Familie nach Deutschland flüchtete, ziehen die Kommunisten der Familie den letzten Teppich aus der Wohnung in Prag. Die schlimmsten Schweine sind die Zwillings-schwestern der Mutter und deren Mann. Sie haben dem Vater die Arbeit, die Kunst, die Ehre, die Gesundheit, das Ansehen und die Güter geraubt, sogar die Mutter ihren Töchtern. Vom Asylantencontainer in Hamburg werden die Töchter nach Siegen in ein katholisches Internat geschickt. Die Nonnen bringen ihnen Deutsch, Religion und Latein bei. Der Lehrer unterrichtet sie in Mathematik, Englisch und Biologie. Sie lernen auch stricken, nähen, häkeln, kochen und eine gute Frau zu sein. (Quelle: hybriden-verlag.de)



02.01.14 // Kinostart Deutschland DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN mit Lea Draeger

DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN mit Lea Draeger lief bereits mit Auszeichnungen auf zahlreichen Festivals und kommt nun in die deutschen Kinos

02.01.14 // Kinostart Deutschland DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN mit Lea Draeger
Foto© Jim Rakete

DAS MERKWÜRDIGE KÄTZCHEN mit Lea Draeger

(Regie: Ramon Zürcher)

Auszeichnungen:

International Antalya Golden Orange Film Festival (Int. Wettbewerb) : SIYAD Film Critics' Award und Youth Jury Prize

Janela Internacional de Cinema do Recife, Brasilien (Int. Wettbewerb) – Special Mention

Viennale – Vienna International Film Festival – Standard Readers' Jury Award 

Minsk International Film Festival Listapad, Weißrussland (Int. Wettbewerb "Youth on the March") –  Special Jury Prize for the Best Debut

Kinostarts:

 Schweiz: 28.11.13

Deutschland: 02.01.14

Frankreich (L' ETRANGE PETIT CHAT): 26.02.14

Auch im internationalen Raum ist der Film auf zahlreichen Festivals zu sehen.

Inhalt:

Die Geschwister Karin (Anjorka Strechel) und Simon (Luk Pfaff) besuchen ihre Eltern (Jenny Schilly, Matthias Dittmer) und ihre kleine Schwester Clara (Mia Kasalo) in deren Berliner Altbauwohnung. Es wird die Waschmaschine repariert, zu Mittag gegessen, die Kleidung geflickt; schlicht der Tag miteinander verbracht. Die Gesprächsthemen reichen von Operationen an Lungenflügeln bis zur korrekten Haltung eines Haustieres. Während Katze und Hund durch die Räume streifen, geht die Familie ihrem Alltag nach bis am Abend weitere Verwandte zum gemeinsamen festlichen Abendessen kommen. (filmstarts.de)

Lea Draeger - Daphne-Preisträgerin 2010

Am 13.06.10 erhielt Lea Draeger den Daphne-Bühnenpreis 2010 der TheaterGemeinde Berlin.

Lea Draeger - Daphne-Preisträgerin 2010
Foto© Jim Rakete

Am 13.06.10 erhielt Lea Draeger den Daphne-Bühnenpreis 2010 der TheaterGemeinde Berlin. Seit 2008 ist die Schauspielerin festes Ensemblemitglied der Schaubühne Berlin. Der Daphne-Bühnenpreis wird von der TheaterGemeinde Berlin bereits seit 1976 für die besten jungen Berliner Schauspieler, Sänger oder Tänzer vergeben. Über Jahre hinweg entschied eine Jury über die Vergabe, seit sechs Jahren ist es ein reiner Publikumspreis. Der Preis besteht aus einer Bronze-Skulptur des Bildhauers Karl-Heinz Krause.

Derzeit ist Lea Drager in den Produktionen "Was! Ist das epische Theater?" (Realisation: Patrick Wengenroth) und "Trust" (Regie und Choreographie: Falk Richter und Anouk van Dijk) zu sehen.

"Trust" wird auf dem diesjährigen Theaterfestival in Avignon aufgeführt.

11.04.2015 // Theaterpremiere SCHNEE mit Lea Draeger

Lea Draeger unter der Regie von Hakan Savaş Mican.

11.04.2015 // Theaterpremiere SCHNEE mit Lea Draeger
© Esra Rotthoff

SCHNEE mit Lea Draeger

Regie: Hakan Savaş Mican

Inhalt:

»Beim letzten Schützenfest ist ein Moslem Schützenkönig geworden. In einem ›Allah Loves You‹-T-Shirt hat er die Scheibe an sein Haus genagelt. Na ja, schießen können die gut. Und stell dir mal vor, sie haben ein Mädchen mit Kopftuch zur Schönheitskönigin gewählt. Das muss man sich mal vorstellen, Schönheitskönigin und keine Haare. Und selbst die Sparkasse hat keine Sparschweine mehr.« (Herbert in Schnee)

In Karsberg kann man entweder fernsehen oder gläubig werden. Doch plötzlich bringt eine Reihe von Selbstmorden Unruhe in das sterbende Städtchen irgendwo in Deutschland. Und Unruhe mögen die Karsberger gar nicht, erst recht nicht, wenn es sich bei den Toten um Frauen mit Kopftuch handelt. Unglücklichsein ist schließlich noch lange kein Grund für Selbstmord.

Um etwas über die Suizidwelle herauszufinden, kehrt der Schriftsteller Ka nach Jahren zurück in seine Heimat. Als er seine alte Jugendliebe Seide trifft, will er am liebsten mit ihr durchbrennen. Doch Seide will bleiben, um auf ihre kleine Schwester Samt aufzupassen. Denn die ist die politische Anführerin der Kopftuchmädchen. Und nicht nur das: Sie ist auch noch die Geliebte des charismatischen Islamisten Grün. Dessen Bewegung der radikalisierten, konvertierten Islamisten fordert den amtierenden deutschnationalen Bürgermeister Herbert heraus. Der wiederum ist Seides Exmann. Plötzlich viel los in Karsberg.

Hakan Savaş Mican schrieb seine Stückfassung nach Orhan Pamuks Schnee 2010 für das Ballhaus Naunynstraße. Nun entwickelt er seine Arbeit weiter in eine deutsche Zukunft vor dem Hintergrund von NSU und IS. Eins bleibt sicher: Politik macht Liebe kaputt.

Eine Produktion des Maxim Gorki Theaters, Neuinszenierung der Produktion Schnee des Ballhaus Naunynstraße Nach dem Roman Schnee (KAR) von Orhan Pamuk, Copyright © 2002, Iletism Yayincilik A.S. All rights reserved

weitere Termine:

12.04., 16.05., 20.05. jeweils um 19:30 Uhr

Neue Fotos // Lea Draeger

Neue Fotos von Lea Draeger sind ab sofort auf unserer Seite abrufbar!

Neue Fotos // Lea Draeger
Foto© Jim Rakete

Die neuen Fotos von Lea Draeger sind ab sofort auf unserer Seite abrufbar!

FRAUENSEE mit Lea Draeger & Constanze Wächter im Kino

Der Film unter der Regie von Zoltan Paul mit Lea Draeger & Constanze Wächter läuft aktuell in ausgewählten Kinos

FRAUENSEE mit Lea Draeger & Constanze Wächter im Kino

FRAUENSEE (Regie: Zoltan Paul) mit Lea Draeger & Constanze Wächter im Kino.

>> Trailer

Foto© Salzgeber
Foto© Salzgeber

>> Inhalt:

FRAUENSEE erzählt von einem langen Wochenende im Spätsommer auf dem Land. Die Hauptfigur des Films ist eine homosexuelle Fischwirtin. Mit ihr lernen wir eine der schönsten Landschaften direkt vor der Berliner Haustür kennen. Die Fischerin ist mit einer erfolgreichen Berliner Architektin zusammen, die einen Bungalow direkt am See bewohnt. Zu diesen beiden stoßen zwei junge, selbstbewusste Mädchen aus Berlin. Diese vier lesbischen Frauen porträtiert der Film. Vier Lebensentwürfe und drei verschiedene Altersgruppen treffen aufeinander und führen uns ihre verschiedene Träume, Ansprüche und Ziele vor Augen ... (Quelle: nextfilm.de)

>> Pressestimmen:

Süddeutsche Zeitung:

"Beeindruckende Kameraarbeit von Fabian Spuck, der die Natur der brandenburgischen Seen in hinreißenden Bildern einfängt."

Blickunkt:Film

"Vor der traumhaften landschaftlichen Kulisse des Brandenburger Hinterlands entfaltet sich ein gekonnt inszeniertes Ensemblespiel, dessen Spannung sich aus den völlig unterschiedlichen Protagonistinnen speist.“ 

Filmstarts:

“Es entsteht knisternde Spannung zwischen den vier Frauen, die durch Flirts und Spielereien noch befeuert wird. Sie entlädt sich aber nicht etwa in übertriebener Erotik oder theatralischen Gefühlsausbrüchen. Vielmehr geht es Zoltan Paul in seinem unaufgeregten Drama mehr um die Hypothese eines Seitensprungs als um seine Realisierung, um die Frage nach Vertrauen und Misstrauen in der Partnerschaft und die Möglichkeit, Freiheiten auszuhandeln.“     

Kinozeit:

"Zoltan Paul inszeniert es mit bestechender Leichtigkeit, mit sommerlichem Humor – und mit hervorragend konzipierten Bildern, ausschließlich mit schwebender Steadycam gefilmt. Er hat Blick und Gespür für das Nebensächliche, das wichtig ist, für das Atmosphärische, das einen Film antreiben kann; und dafür, wie man(n) zwei weibliche Pärchen umeinander kreisen lassen kann, bis sie ins Tanzen kommen."

Kino.de:

"Regisseur Zoltan Paul erzählt mit viel Liebe zum Detail und nimmt sich Zeit für seine Figuren, die Handlung und wunderschöne Landschaftsaufnahmen."

Kritiken AUSZEICHNUNGEN AUS DEM KELLERLOCH mit Lea Draeger & Thomas Wodianka

Das Stück AUSZEICHNUNGEN AUS DEM KELLERLOCH von Fjodor Dostojewskij, Regie:Egill Heiðar Anton Pálsson feierte am 15.12.10 an der Schaubühne Premiere

Kritiken AUSZEICHNUNGEN AUS DEM KELLERLOCH mit Lea Draeger & Thomas Wodianka
Foto ©Schaubühne Berlin

"Aber meine Herrschaften, was kann es da noch für einen eigenen Willen geben, wenn nur noch 2 mal 2 gleich 4 Gültigkeit hat? 2 mal 2 wird auch ohne meinen Willen 4 sein. Sieht denn der eigene Wille etwa so aus?"

Allein in einer Kellerwohnung am Rande der Stadt. In einer verschneiten Nacht entscheidet sich ein ehemaliger Beamter, endlich einen gnadenlosen, unerbittlichen Blick auf sein Leben zu richten. Bitter, bösartig und nervlich zerrüttet, schildert er sein Scheitern im Beruf, in der Freundschaft und in der Liebe. Er stellt so eine Menschheit in Frage, die sich nicht von der Einzigartigkeit des Einzelnen, sondern von der Macht der Mehrheit leiten lässt. Welche Erinnerungen verweigert er hartnäckig? Welches abscheuliche Verbrechen gegen sein eigenes Leben hat er sich zuschulden kommen lassen, so dass er 20 Jahre lang im Kellerloch gefangen war?

Der isländische Regisseur Egill Pálsson arbeitet und lehrt in Kopenhagen. Für die Schaubühne adaptiert er Dostojewskijs berühmten, wegweisenden Roman und stellt sich dem Berliner Publikum vor. (Quelle: Schaubühne Berlin)

04.01.11, 05.01.11, 25.01.11, 26.01.11

Pressestimme:

Berliner Zeitung von Ulrich Seidler, 17.12.2010:

"Um zu zeigen, was für eine grandiose und nebenbei auch lebenswichtige Erfindung das Theater ist, braucht der isländische Regisseur und Schaubühnendebütant Egill Heidar Anton Pálsson nicht viel." Das Reflexionsvermögen, oder besser: der Reflexionszwang, unter dem Dostojewskis Figuren leiden, "mag sie in tragische Abgründe führen und seelisch zerrütten - die Funktionsweise des Theaters aber besteht in eben dieser Reflexion." Der Roman "Das Kellerloch", den Pálsson zusammen mit Friederike Heller für die Bühne adaptierte, sei dafür ein Musterbeispiel. "Hier verkriecht sich der Held, ein ehemaliger kleiner Beamter, vor dem Leben, wühlt sich in den Dreck, hält innere philosophische Monologe und wird von Erinnerungen heimgesucht." In Pálssons Inszenierung nehmen die Erinnerungen nicht nur Gestalt an, "sondern sie führen auch ein Eigenleben und werden zu selbstständigen Ableitungen oder Abspaltungen des Sich-Erinnernden. Sie können in einen echten Dialog mit ihm treten." Was die Figur erlebt, liege mindestens zwanzig Jahre zurück, doch sei "kein bisschen vergangen. Sie quälen das garstige, kalt gestellte Menschlein, aber sie leisten ihm immerhin auch Gesellschaft".